Frauen und Männer in gleichem Maße von Partnerschaftsgewalt betroffen?

Aktuell wird in verschiedenen Diskussionen von antifeministischen Kräften in Frage gestellt, ob Frauen deutlich häufiger von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Argumentiert wird mit Untersuchungen, die auf Basis sehr weit gefasster Gewaltdefinitionen belegen sollen, dass Frauen in Partnerschaften in gleich hohem Maße Gewalt gegen ihre männlichen Partner ausüben.

Zuletzt im Fachkongress „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ im April 2018 an der Frankfurter Goethe-Universität. Mehr dazu: <link http: www.fr.de frankfurt familienkonflikte-gewaltfrei-austragen-professor-amendt-und-die-frauenbewegung-a-1487560>www.fr.de/frankfurt/familienkonflikte-gewaltfrei-austragen-professor-amendt-und-die-frauenbewegung-a-1487560

Bereits 2010 hat sich Dr. Monika Schröttle kritisch mit der Theorie der Geschlechtersymmetrie bei Partnerschaftsgewalt auseinander gesetzt und kam zu dem Schluss, dass keine Gleichbetroffenheit beider Geschlechter in heterosexuellen Paarbeziehungen festzustellen ist. Als wichtig hob sie hervor, die Schwere und die Gewaltmuster einzubeziehen. Mehr: <link https: pub.uni-bielefeld.de publication>pub.uni-bielefeld.de/publication/2528940